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Alt-Korinth

Alt-Korinth gehört zu den sehenswertesten archäologischen Stätten des Peloponnes. Man gewinnt ein gutes Bild von der Gestaltung des Stadtzentrums in römischer Zeit. Auf dem kurzen Weg vom Eingang zumArchäologischenMuseumsieht man links den durch ein Erdbeben geborstenen Felsklotz der Glauke-Quelle und dahinter die sieben noch stehenden Säulen des Apollon-Tempels. Ursprünglich war der 550 v. Chr. errichtete Tempel von 38 Säulen umgeben. Sie sind aus einem Stück gearbeitet und beeindrucken durch ihre gelungenen Proportionen. Im krassen Gegensatz dazu stehen die gedrungenen Säulen des römischen Octavia-Tempels gleich nebendemMuseum. Nach dem Museumsbesuch gelangt man über eine Treppe hinunter auf den Marktplatz, die Agorá. Links fällt ein hohes, gut erhaltenes Gewölbe auf. Es war Teil einer Reihe von 15 Läden, vor denen eine Säulenhalle verlief. Rechts voraus ist eine hohe, auf die Agorá vorspringende Terrasse als Bema markiert. Das war eine Rednertribüne, von der aus der Apostel Paulus im Jahr 51 gesprochen haben soll. Etwa30 msüdlich der Bema begrenzte eine165 mlange Säulenhalle den Marktplatz. Deutlich erkennbar sind 33 zweigeteilte Räume. In den vorderen sind Brunnenschächte zu sehen, die sie als Marktschänken ausweisen: In den Brunnen wurden Getränke gekühlt. Von der Agorá aus führen Stufen hinunter zur antiken Lechaion-Straße, die am Ausgang des Grabungsgeländes endet. Gleich rechts der Treppen befindet sich die gut erhaltene Anlage des im 2. Jh. neu gestalteten Peirene-Brunnens mit den Resten römischer Wandmalereien.

 

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